Das Wichtigste sind Sie


Für viele steht der Urlaub vor der Tür. Ein paar Tage weg. Weg vom Büro, Kollegen, Mitarbeitern, Vorgesetzten und auch oft raus, aus der eigenen Umgebung. Im Urlaub wünschen wir uns, in kurzer Zeit, das maximale Erlebnis.

Schnell hetzen wir dann vom Arbeitsplatz in die Ferien. Wir setzen uns ins Auto oder Flugzeug und weiter geht es auf der Überholspur. Wir möchten uns immer weiter optimieren.  Zeit effektiv nutzen, mehr schaffen, schneller ankommen, keine Zeit verschenken, besser aussehen, mehr erleben, weiter reisen….

Wann haben Sie sich das letzte Mal gefragt, was Sie wirklich möchten und was sie persönlich glücklich macht?

In der zugewandten Kommunikation ist  es wichtig, innere Klarheit mit sich selber zu haben. Dazu ist es notwendig, mit sich selber in Kontakt zu treten. Das kann sehr bereichernd und auch sehr schmerzlich sein. Unsere Gefühle zeigen uns, was mit uns los ist.

Beobachten Sie, ohne zu bewerten, was Sie erleben und wie Sie sich dabei fühlen. Was ist gerade passiert, dass Sie so fröhlich/ ängstlich/unruhig….  macht? Beschreiben Sie die Situation, als wenn Sie einen Film durch eine Kamera sehen.

Stellen Sie sich vor, sie liegen in den Dünen am Strand. Sie hören nur das Rauschen des Meeres. Was denken Sie, wie fühlen Sie sich? Sind sie unruhig? Überlegen Sie, weshalb Sie so unruhig sind. Was ist Ihr Bedürfnis? Möchten Sie vielleicht lieber mit vielen Menschen zusammen sein, da Sie gerne Unterhaltung hätten? Ist es Ihnen wichtig, eine Stadt zu besichtigen, da Sie sich für Architektur begeistern?

Oder sind Sie in den Dünen ruhig und entspannt, denn Sie haben das Bedürfnis nach Ruhe?

Nur wenn Sie selber wissen, was mit Ihnen los ist, wie Sie sich gerade fühlen, können Sie es verändern oder besonders genießen. Das Beobachten der Situation in der Sie sind, das eigene Gefühl erkennen und das Bedürfnis benennen macht es möglich,  zu wissen, was Ihnen gut tut. Somit ist es möglich, es Ihren Gesprächspartner mitzuteilen.

Wenn Sie kribbelig in ihrem Liegestuhl am Strand liegen und angespannt sind, denn Sie möchten lieber in der Taverne einen Kaffee trinken und sich unterhalten, dann teilen Sie es mit. Möglicherweise geht es anderen auch so. Wer sich öffnet und seine Wünsche benennt kommt im Leben weiter.

Bitte  bleiben Sie in Ihrer Wortwahl authentisch und in einer positiven Handlungssprache. Geben Sie bitte niemanden anderen die Verantwortung für die bestehende Situation. Auch nicht sich selber.

Redewendungen wie:

  • Wie konnte ich so dämlich sein und an diesen einsamen Strand fahren.
  • Ich hätte erkennen müssen, dass das mir alles zu einsam ist.
  • Warum habe ich mich auf diesen Blödsinn eingelassen.

 

Dieses Sätze verletzten Sie nur. Seien Sie empathisch gegen sich selber.

Begegnen Sie Ihrem inneren Kritiker freundlich und fragen Sie ihn:

  • Ok, ich bin unruhig. Was benötige ich, damit ich mich entspannen kann?
  • Momentan fühle ich mich richtig wohl. Woran liegt das? Was hat mich in diesen Zustand gebracht?

Durch Hinterfragen wird klar, welche Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte wir haben.

 

Denken Sie daran, vieles im Leben ist wichtig, allerdings  – Das Wichtigste sind Sie

 

Kommen Sie relaxt und entspannt durch die Unlaubszeit.